Die Kröte

von Hans Christian Andersen

~13 Min

Der Brun­nen war tief, deshalb war das Seil lang; die Winde drehte sich schw­er, wenn man den Eimer mit Wass­er gefüllt über die Brun­nenkante hin­auf heben mußte. So klar das Wass­er auch war, so reichte die Sonne doch niemals so weit in den Brun­nen hinab, daß sie sich im Wass­er spiegeln kon­nte, aber so weit sie zu scheinen reichte, wuchs Grünes zwis­chen den Steinen der Brun­nen­wände hervor.

Es wohnte dort unten eine Fam­i­lie vom Krötengeschlechte; sie war eigentlich kopflings hin­unter gera­then durch die alte Kröten­mut­ter, die noch lebte. Die grü­nen Frösche, die weit früher hier zu Hause waren und im Wass­er umher­schwammen, erkan­nten die Vet­ter­schaft an und nan­nten sie die »Brun­nengäste«. Diese mocht­en aber im Sinne haben dort zu bleiben; sie lebten hier sehr angenehm auf dem Trock­e­nen, wie sie die nassen Steine nannten.

Die Froschmut­ter war ein­mal gereist, war im Wassereimer gewe­sen, als dieser aufwärts ging, aber es wurde ihr zu licht, sie bekam Augen­schmerzen, glück­lich­er Weise gelangte sie aus dem Eimer her­aus; sie fiel mit einem entset­zlichen Plump in’s Wass­er und lag drei Tage darauf krank an Rück­en­schmerzen. Von der Welt ober­halb sollte sie freilich nicht viel erzählen kön­nen, aber das wußte sie, und das wußten sie alle, daß der Brun­nen nicht die ganze Welt sei. Die Kröten­mut­ter hätte zwar Dieses und Jenes erzählen kön­nen, aber sie antwortete niemals, wenn man sie fragte, und so fragte man nicht.

»Dick, fett und häßlich ist sie,« sagten die jun­gen grü­nen Frösche. »Ihre Jun­gen wer­den eben­so häßlich sein!«

»Das mag sein!« sagte die Kröten­mut­ter, »aber eins von ihnen hat einen Edel­stein im Kopfe oder ich habe ihn!«

Die grü­nen Frösche horcht­en und glotzten, und weil ihnen das nicht gefiel, so macht­en sie Gri­massen und gin­gen in die Tiefe. Aber die Kröten­jun­gen streck­ten die Hin­ter­beine aus vor lauter Stolz, jedes von ihnen glaubte, den Edel­stein zu haben; und darauf saßen sie ganz still mit dem Kopfe, aber endlich fragten sie, was es wäre, worauf sie stolz wären und was so ein Edel­stein eigentlich für ein Ding sei.

»Das ist etwas so Her­rlich­es und Köstlich­es, daß ich es gar nicht beschreiben kann!« sagte die Kröten­mut­ter. »Es ist Etwas, wom­it man zu seinem eige­nen Vergnü­gen umherge­ht und über welch­es die Andern sich ärg­ern. Aber fragt nicht, ich antworte nicht!«

»Ja, ich habe den Edel­stein nicht!« sagte die kle­in­ste Kröte; sie war so häßlich wie nur eine sein kann. »Weshalb sollte auch ich eine solche Her­rlichkeit haben? Und wenn sie Andere ärg­ert, kann sie mich ja nicht erfreuen! Nein, ich wün­sche nur, daß ich ein­mal bis an den Brun­nen­rand hin­aufkom­men und hin­auss­chauen kön­nte; dort muß es reizend sein!«

»Bleibe Du am lieb­sten, wo Du bist!« sagte die Alte, »hier kennst Du Alles und weißt was Du hast! Nimm Dich in Acht vor dem Eimer, der zer­drückt Dich; und kommst Du auch wohlbe­hal­ten hinein, so kön­ntest Du her­aus­fall­en; nicht Alle fall­en so glück­lich wie ich und kom­men mit ganzen Glied­maßen und ganzen Eiern davon!«

»Quak!« sagte die Kleine, und es war grade als wenn wir Men­schen »Ach!« sagen.

Sie hat­te ein zu großes Ver­lan­gen bis zur Brun­nenkante hin­auf zu gelan­gen und dort auszuschauen; sie fühlte eine zu große Sehn­sucht nach dem Grü­nen dort oben; und als am näch­sten Mor­gen zufäl­lig der mit Wass­er gefüllte Eimer aufgewun­den wurde und einen Augen­blick unter­wegs grade vor dem Steine anhielt, auf welchem die Kröte saß, bebte es im Innern des kleinen Thieres, es sprang in den gefüll­ten Eimer, der nun vol­lends hin­aufgewun­den und aus­gegossen wurde.

»Pfui Teufel!« sagte der Knecht, der den Eimer aus­goß und die Kröte erblick­te. »So was Häßlich­es habe ich lange nicht gese­hen!« Und mit seinem holzbeschuht­en Fuße stieß er nach der Kröte, die beina­he ver­stüm­melt wor­den wäre, sich aber doch in die hohen Nes­seln hinein ret­tete, die am Brun­nen standen. Hier sah sie Stiel an Stiel ste­hen, sie schaute aber auch aufwärts! Die Sonne schien auf die Blät­ter, die ganz trans­par­ent waren; ihr war zu Muthe wie uns Men­schen, wenn wir plöt­zlich in einen großen Wald treten, wo die Sonne zwis­chen Zweige und Blät­ter hinein scheint.

»Hier ist es viel schön­er wie unten im Brun­nen! Hier möchte man sein Leben lang bleiben!« sagte die kleine Kröte. Sie blieb deshalb eine Stunde, ja zwei Stun­den liegen. »Was wohl draußen sein mag? Bin ich so weit gekom­men, muß ich auch ver­suchen weit­er zu kom­men!« Sie kroch so schnell als sie kriechen kon­nte, und gelangte auf die Land­straße hin­aus, wo die Sonne sie beschien und wo der Staub sie pud­erte, als sie quer über die Straße marschirte.

»Hier ist man richtig auf’s Trock­ene gelangt!« sagte die Kröte, »es ist beina­he zu viel des Guten, es kribbelt in mir!«

Sie erre­ichte den Graben; hier wuch­sen Vergißmein­nicht und Spiräen, ganz in der Nähe war eine Hecke von Weiß­dorn und auch Hol­lun­der wuchs da und Schlingpflanzen mit weißen Blüthen; hier waren Couleurs zu sehen; auch ein Schmetter­ling flog da umher; die Kröte meinte, es sei eine Blume, die sich los­geris­sen habe, damit sie sich bess­er in der Welt umschauen könne, das wäre ja ganz natürlich.

»Wenn man solche Fahrt machen kön­nte wie die,« sagte die Kröte. »Quak! Ach! welche Herrlichkeit!«

Sie blieb acht Nächte und Tage am Graben und hat­te keinen Man­gel an Eßwaaren. Am neun­ten Tage dachte sie: »vor­wärts, weit­er!« – Aber was kön­nte sie Her­rlicheres und Schöneres find­en? Vielle­icht eine kleine Kröte oder einige grüne Frösche. Es hat­te die let­zte Nacht grade so im Winde gelautet, als seien »Vet­tern« in der Nähe.

»Es ist her­rlich zu leben! Her­rlich aus dem Brun­nen her­aus zu kom­men, in Brennnes­seln zu liegen, auf dem staubi­gen Wege zu kriechen! Aber weit­er, vor­wärts! um Frösche oder eine kleine Kröte zu find­en, das ist nicht gut zu ent­behren, die Natur ist Einem nicht genug!« Damit ging sie wieder auf die Wanderung.

Sie gelangte auf’s Feld an einen großen Teich, der mit Schilf umwach­sen war; sie spazierte hinein.

»Hier wird’s Ihnen wohl zu naß sein!« sagten die Frösche; »aber Sie sind sehr willkom­men! Sind Sie ein Er oder eine Sie? Es thut nichts zur Sache, Sie sind gle­ich willkommen!«

Und nun wurde sie Abends zum Con­cert, zum Fam­i­lien­con­cert ein­ge­laden: große Begeis­terung und dünne Stim­men; das ken­nen wir. Bewirthung fand nicht statt, nur freies Getränk gab es, den ganzen Teich.

»Jet­zt reise ich weit­er!« sagte die kleine Kröte; sie fühlte immer einen Drang zu etwas Besserem.

Sie sah die Sterne blitzen, so groß, so hell, sah den Neu­mond leucht­en, sah die Sonne aufge­hen, immer höher und höher steigen.

»Ich bin am Ende noch im Brun­nen, in einem größeren Brun­nen, ich muß höher hin­auf! Ich habe eine große Unruhe und Sehn­sucht!« Und als der Mond voll und rund wurde, dachte das arme Thi­er: »Ob das wohl der Eimer ist, der her­abge­lassen wird, und in den ich hinein­sprin­gen muß, um höher hin­auf zu gelan­gen? Oder ist die Sonne der große Eimer? Wie der groß ist, wie der strahlend ist, der kann uns Alle aufnehmen! Ich muß auf­passen, daß ich die Gele­gen­heit nicht ver­säume! O, wie es in meinem Kopfe leuchtet! Ich glaube, der Edel­stein kann nicht bess­er leucht­en! Aber den habe ich nicht, und darum weine ich auch nicht, nein, höher hin­auf in Glanz und Freude! Ich habe eine Zuver­sicht, und doch eine Angst, – es ist ein schw­er­er Schritt zu thun, aber man muß ihn thun! Vor­wärts! Immer ger­ade aus!«

Sie that einige Schritte, wie sie ein Kriechthi­er eben schre­it­en kann, und befand sich bald auf einem Wege, an welchem Men­schen wohn­ten; hier waren sowohl Blu­mengärten als Kohlgärten. Sie ruhte aus an einem Kohlgarten.

»Wie gibt es doch so viele ver­schiedene Geschöpfe, die ich nie gekan­nt habe! Und wie ist die Welt so groß und schön! Aber man muß sich auch umse­hen in ihr und nicht an einem Orte sitzen bleiben.« Und sie hüpfte in den Kohl­gar­ten hinein. »Wie ist es hier grün, wie ist es hier schön!«

»Das weiß ich schon!« sagte die Kohlraupe auf dem Blat­te. »Mein Blatt ist das größte hier! Es verdeckt die halbe Welt, aber ich kann sie entbehren!«

»Gluck! Gluck!« sagte es, es kamen Hüh­n­er her­an; sie trip­pel­ten im Kohl­gar­ten umher. Das Huhn, welch­es an der Spitze ging, war fern­sichtig, es erblick­te die Raupe auf dem krausen Blat­te und schnappte nach ihr, daß sie auf die Erde fiel, wo sie sich krümmte und wand. Das Huhn betra­chtete sie erst mit dem einen Auge, dann mit dem andern, denn es wußte nicht, was aus dem Krüm­men her­auskom­men könnte.

»Sie thut es nicht gutwillig!« dachte das Huhn und hob den Kopf, um nach ihr zu schnap­pen. Die Kröte entset­zte sich so sehr dabei, daß sie ger­ade auf das Huhn zukroch.

»Also, die hat Hil­f­strup­pen!« sagte das Huhn. »Sieh mal das Gekrieche an!« Und so kehrte das Huhn um. »Ich mache mir nichts aus dem kleinen grü­nen Bis­sen, er kön­nte höch­stens den Hals kitzeln!« Die anderen Hüh­n­er waren der­sel­ben Ansicht und sie kehrten nun Alle um.

»Ich wand mich von ihm los!« sagte die Raupe; »es ist gut, wenn man Geis­tes­ge­gen­wart besitzt; aber das Schw­er­ste bleibt noch übrig: auf mein Kohlblatt wieder zu kom­men. Wo ist das?«

Und die kleine Kröte kam her­an und äußerte ihre Theil­nahme. Sie freute sich, daß sie in ihrer Häßlichkeit den Hüh­n­ern einen Schreck einge­jagt hatte.

»Was meinen Sie damit?« fragte die Raupe. »Ich wand mich ja selb­st von dem Huhne los. Sie sind sehr unan­genehm anzuse­hen! Darf ich wohl auf meinem Eigen­thume in Ruhe sein? Jet­zt rieche ich Kohl! Jet­zt bin ich bei meinem Blat­te! Nichts ist so schön als Eigen­thum. Aber ich muß höher hinauf!«

»Ja, höher hin­auf!« sagte die kleine Kröte, »höher hin­auf! Sie fühlt grade wie ich! Aber sie ist heute nicht guter Laune, das kommt von dem Schreck­en. Alle wollen wir höher hin­auf!« Und sie sah so hoch hin­auf als sie konnte.

Der Storch saß in seinem Neste auf dem Dache des Bauern­haus­es; er klap­perte und die Storch­mut­ter klapperte.

»Wie die hoch wohnen!« dachte die Kröte. »Wer dort hin­auf könnte!«

In dem Bauern­hause wohn­ten zwei junge Stu­den­ten; der Eine war Poet, der Andere Natur­forsch­er; der Eine sang und schrieb in Freude von Allem, was Gott geschaf­fen hat­te und wie es sich in seinem Herzen spiegelte; er sang es aus, kurz, klar und reich in klangvollen Versen; der Andere griff das Ding selb­st an, ja schnitt es auf, wenn es sein mußte. Er betra­chtete die Schöp­fung Gottes als ein großes Rechen-Exem­pel, sub­trahirte, mul­ti­pli­cirte, wollte es in- und auswendig ken­nen, mit Ver­stand darüber sprechen, und das war ganz­er Ver­stand, und er sprach in Freude und mit Klugheit davon. Es waren gute, fröh­liche Men­schen, die Beiden.

»Da sitzt ja ein gutes Exem­plar von ein­er Kröte!« sagte der Natur­forsch­er; »das muß ich in Spir­i­tus haben!«

»Du hast ja schon zwei Andere!« sagte der Poet; »laß die in Ruhe sitzen und sich des Lebens freuen!«

»Aber sie ist so wun­der­bar häßlich!« sagte der Andere.

»Ja, wenn wir den Edel­stein in ihrem Kopfe find­en kön­nten,« sagte der Poet, »dann würde ich selb­st mit dabei sein sie aufzuschneiden.«

»Edel­stein!« sagte der Andere, »Du sche­inst viel von der Naturgeschichte zu wissen!«

»Aber ist nicht grade etwas Schönes an dem Volks­glauben, daß die Kröte, das häßlich­ste Thi­er, oft den köstlich­sten Edel­stein in ihrem Kopfe trägt?! Geht es nicht grade so mit dem Men­schen? Welchen Edel­stein hat­te nicht Aesop, und vol­lends Sokrates? –«

Mehr hörte die Kröte nicht, und sie begriff nicht die Hälfte davon. Die bei­den Fre­unde schrit­ten weit­er und sie ent­ging dem Schick­sale, in Spir­i­tus zu kommen.

»Die Bei­den sprachen auch von dem Edel­steine!« sagte die Kröte, »Wie gut, daß ich ihn nicht habe! Ich hätte son­st Unan­nehm­lichkeit­en haben können.«

Nun klap­perte es auf dem Dache des Bauern­haus­es; Storch­vater hielt Vor­trag für die Fam­i­lie, und diese schielte auf die zwei jun­gen Men­schen im Kohl­gar­ten hinab. »Der Men­sch ist die einge­bildet­ste Krea­tur!« sagte der Storch. »Hört, wie das Maulw­erk ihnen geht, und dabei kön­nen sie doch nicht ordentlich klap­pern. Sie brüsten sich mit ihren Red­ner­gaben, mit ihrer Sprache! Das ist mir eine schöne Sprache: sie geht in’s Unver­ständliche über bei jed­er Tagereise, die wir machen; der Eine ver­ste­ht den Andern nicht. Unsere Sprache kön­nen wir über­all auf der ganzen Erde sprechen, im hohen Nor­den und in Egypten. Fliegen kön­nen die Men­schen auch nicht! Sie schießen dahin durch eine Erfind­ung, die sie »Eisen­bahn« nen­nen, aber sie brechen auch oft den Hals dabei. Es läuft mir kalt über den Schn­abel, wenn ich daran denke! Die Welt kann ohne Men­schen beste­hen. Wir kön­nen sie ent­behren! Wenn wir nur Frösche und Regen­würmer behalten!«

»Das war denn eine gewaltige Rede!« dachte die kleine Kröte. »Ein wie großer Mann ist der, und wie sitzt er hoch, so hoch wie ich noch Nie­mand sitzen sah! Und wie kann er schwim­men!« rief sie, als der Storch mit aus­ge­bre­it­eten Flügeln durch die Luft dahinfuhr.

Und Storch­mut­ter sprach im Neste, erzählte von Egypten, von den Gewässern des Nils und von dem Schlamme son­der Gle­ichen, der im frem­den Lande war; es klang der kleinen Kröte ganz neu und reizend.

»Ich muß nach Egypten!« sagte sie. »Wenn nur der Storch oder eins sein­er Jun­gen mich mit­nehmen wollte. Ich würde ihm wieder gefäl­lig sein. Ja, ich werde nach Egypten kom­men, denn ich bin so glück­lich! All’ die Sehn­sucht und all’ die Lust, die ich habe, ist freilich bess­er als einen Edel­stein im Kopfe zu haben!«

Und dabei hat­te sie grade den Edel­stein: die ewige Sehn­sucht und Lust nach aufwärts, immer aufwärts! Es leuchtete drin­nen im Kopfe, leuchtete in Freude, strahlte in Lust.

Da kam plöt­zlich der Storch her­an, der hat­te die Kröte im Grase gese­hen, fuhr nieder und faßte das kleine Thi­er eben nicht san­ft an. Der Schn­abel klemmte, der Wind sauste, es war nicht angenehm, aber aufwärts ging es, aufwärts nach Egypten, das wußte sie; und deshalb blitzten die Augen, es war als flöge ein Funken aus ihnen heraus.

»Quak: Ach!«

Der Kör­p­er war todt, die Kröte getödtet. Aber der Funken aus ihren Augen, wo blieb der?

Der Son­nen­strahl nahm ihn, der Son­nen­strahl trug den Edel­stein vom Kopfe der Kröte. Wohin?

Frage nicht den Natur­forsch­er, frage lieber den Poet­en; er erzählt es Dir wie ein Märchen; und die Kohlraupe und die Storch­fam­i­lie ist mit in dem Märchen. Denke! die Kohlraupe wird ver­wan­delt und aus ihr wird ein schön­er Schmetter­ling! Die Storch­fam­i­lie fliegt über Berge und Meere nach dem fer­nen Afri­ka, und find­et doch den kürzesten Weg zurück nach Hause, nach dem­sel­ben Lande, dem­sel­ben Dache! Ja, das ist freilich fast gar zu aben­teuer­lich, und doch ist es wahr; Du kannst sog­ar den Natur­forsch­er fra­gen, er muß es zugeste­hen; und Du selb­st weißt es auch, denn Du hast es gesehen.

– Aber der Edel­stein im Kopfe der Kröte?

Suche ihn in der Sonne! Sieh’ ihn, wenn Du kannst!

Der Glanz dort ist zu stark. Wir haben noch die Augen nicht, um in die Her­rlichkeit hinein­se­hen zu kön­nen, die Gott geschaf­fen hat, aber wir wer­den sie schon bekom­men, und das wird das schön­ste Märchen sein, denn wir sind selb­st mit in dem Märchen.